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Ihr Sattel ist ein elementarer Teil der Ausrüstung für Sie und Ihr Pferd und muss deshalb regelmässig auf seine korrekte Passform überprüft werden. Dies gilt speziell für junge, in der Entwicklung stehende Pferde.

Veränderungen der Trainingsmethoden, Verletzungen oder Krankheit sind Faktoren, die die Sattelpassform entscheidend beeinflussen können. Jedes Zeichen von Widerstand in der Arbeit oder Unwilligkeit beim Satteln können Anzeichen für eine notwendige Überprüfung des Sattels sein.

Worauf soll man achten…

Das korrekte Verpassen eines Sattels ist sehr komplex und sollte immer durch einen trainierten Spezialisten vorgenommen werden.

Der Sattel muss in seiner Form dem Exterieur des Pferdes entsprechen und die Kissen müssen gleichmässig auf dem Pferderücken aufliegen ohne ein Brücke zu bilden. Die Wollkissen müssen eine homogene Konsistenz aufweisen und dürfen nicht zu hart sein. (Bild Kissen )  (Foto Korrekte Passform and Kissen)

Eine genügende Widerristfreiheit (auch seitlich) muss gewährleistet sein.  (Foto Widerristfreiheit)

Der Kissenabstand muss auf ganzer Länge des Sattels mindestens 7,5 bis 8 cm betragen. (Foto Kissenabstand)

 

 

Nicht nur Sattel muss regelmässig überprüft werden, sondern auch das Zubehöhr…

Sattelgurte müssen stets sauber gehalten werden und dürfen keine Beschädigungen auf- weisen (speziell im Ellbogenbereich). Sind die Elasteinsätze an den Gurtstrippen zu nachgiebig, besteht die Gefahr von Übergurtung. Das Elastmaterial sollte dreifach verarbeitet sein und eine gewisse Festigkeit aufweisen.

Alle verwendetenen Sattelunterlagen sollten aus qualitativ hochwertigen Materialien mit einer genügenden Festigkeit bestehen und müssen anatomisch der Form des Pferderückens entsprechen. Auch muss speziell auf Länge und Breite geachtet werden. Zu kurze oder zu schmale Unterlagen verursachen schmerzhafte Druckkonzentrationen.

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